Ortsverband Gräfenhainichen

Der Ortsverband Gräfenhainichen wurde im Rahmen der Umstrukturierung
am 29. 02.2001 gebildet.

Ortsvorstand

Mitglieder des Ortsvorstandes sind:

Renate Bauer
Friedhelm Buhle
Günter Gröbner
Marek Pannicke 
Werner Reckziegel
Simone Weber
Grit Winkler

6. Dezember 2011 - Lasst uns froh und munter sein

Weihnachtsfeier der Basisorganisation Kemberg

Mit einer Weihnachtsfeier ließen die Genossinnen, Genossen und Sympathisanten der Basisorganisation Kemberg das Jahr ausklingen. Da wurde mal nur geklönt. Die heutigen Treffen haben absolut nichts mehr mit Versammlungen von einst zu tun. Wenn es auch bei der nächsten Parteiversammlung am 17. Januar wieder um ernsthafte Themen geht - ein Tee oder Bier gehört auch dann zur freimütigen Diskussion bei den abendlichen Treffen dazu. Ein Dankeschön geht auch an die Inhaberin des "Goldenen Anker" in Bergwitz für die stets zuvorkommende Bewirtung. 

Wolfgang Stahl
Ortsverband Gräfenhainichen

Bilder von der Weihnachtsfeier:

 

19. November 2011 - Das Parteiprogramm leben

Gesamtmitgliederversammlung des Ortsverbandes Gräfenhainichen

Gräfenhainichen. Jetzt haben wir ein Parteiprogramm - wie weiter? So in etwa war die Themenstellung der Versammlungen in den Ortsverbänden am 19. November. In Gräfenhainichen berichtete Christina Willem über ihre Eindrücke vom Erfurter Parteitag, an dem sie als Delegierte des KV Wittenberg teilnahm.
Deutlich wurde dabei der zutiefst demokratische Charakter der Erarbeitung des Programms, für das bereits im Vorfeld der Tagung 1400 Änderungsanträge bearbeitet und eingearbeitet wurden. Das ist kein Programm, das von einem Vorstand erarbeitet und abgenickt, sondern von den Mitgliedern selbst erarbeitet wurde. Darin haben Menschen der unterschiedlichsten Herkunft und politischen Erfahrungen eine einheitliche Sprache für ein gemeinsames Ziel gefunden, dass kurz mit mehr sozialer Gerechtigkeit, Friedenssicherung, Freiheit und Demokratie beschrieben werden kann. "Stell Dir vor, es ist Sozialismus, und keiner will weg" hatte Christa Wolf 1989 zur Wende schon die Vorstellungen von einem demokratischen Sozialismus beschrieben. Wir haben jetzt ein Programm für diesen demokratischen Sozialismus.

In der Diskussion darüber wurde Selbstverständigung gesucht. Werner Reckziegel: Demokratischer Sozialismus deshalb, weil die führende Rolle einer Partei nicht wie in der DDR in eine Verfassung gehört, denn damit wird dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Kurt Walter: Wir dürfen bei der Aufarbeitung der Vergangenheit die historische Sicht nicht vergessen. Heute ist es leicht zu sagen, was damals falsch war, aus den Erfahrungen lernt man. Es darf aber auch nicht dabei unterschlagen werden, wie der Westen damals die DDR untergraben wollte. Historische Aufarbeitung ist immer damit verbunden, die ganze Wahrheit zu benennen und nicht nur die, die heute gefällt. Harry Rußbült: Wir dürfen uns nicht davor erschrecken, wenn die Partei immer wieder in der Öffentlichkeit beschimpft, verunglimpft und unser Programm verfälscht wiedergegeben wird. Wir müssen das Programm leben, in unserer Arbeit in den gewählten Gremien genau so wie im täglichen Gespräch mit unseren Bekannten und Freunden. Als Beispiel nannte Rußbült u.a. die Hetze gegen die Ortsbürgermeisterin Christel Lück, weil diese es abgelehnt hatt, Sprechzeiten abzuhalten. Christel ist vor Ort, sie ist hier in unserem überschaubaren Gebiet jederzeit ansprechbar und muss dem Bürger nicht die "Gnade einer Sprechzeit" zukommen lassen. Was da an einem CDU-Stammtisch geboren sein könnte, wird leider von den Medien nur allzu gern aufgegriffen. Da wird nicht die Frage gestellt, was wirkliche Bürgernähe ausmacht,  Hauptsache ist, es schadet den Linken.

Diskutiert wurde auch das Thema "Verstaatlichung". Dabei wurde deutlich, es geht nicht nur um Verstaatlichung, sondern um Vergesellschaftung wie Belegschafts- und Genossenschaftseigentum, auch Verstaatlichung, wenn Privateigentum nicht mehr dem Gemeinwohl, sondern allein nur dem Profit von Aktionären dient. Wenn z.B. Banken auf Kosten der Gesellschaft so zocken, dass sie damit ganze Staaten an den Abgrund bringen, dann gehören sie vergesellschaftet. Entscheidend ist aber dabei die Kontrolle durch die Gesellschaft, denn wir haben ja gesehen, dass unkontrollierte Landesbanken z.B. genau so gezockt haben wie Privatbanken.

So bleibt viel zu tun, das Programm bekannt zu machen und zu leben. Jede Genossin, jeder Genosse muss nach seinen Möglichkeiten dabei helfen.

Wolfgang Stahl
Ortsverband Gräfenhainichen

Vorstandstermine:

10.01.2012 - 18:00 Uhr


14.02.2012 - 18:00 Uhr


13.03.2012 - 18:00 Uhr


10.04.2012 - 18:00 Uhr


15.05.2012 - 18:00 Uhr


12.06.2012 - 18:00 Uhr


10.07.2012 - 18:00 Uhr


 

Web-Site des Ortsverbands Gräfenhainichen