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Linksfraktion im Landkreis Wittenberg fordert Humanität für Jesidenfamilie

Brief an Innenminister: Familie nicht in die Katastrophe schicken

"Innenminister Stahlknecht darf Familie Khudoyan nicht in die Katastrophe schicken", so Horst Dübner, Vorsitzender der Linksfraktion im Kreistag Wittenberg. In einem Brief setzt sich die Fraktion bei Innenminister Stahlknecht dafür ein, der jesidischen Familie weiterhin Aufenthalt in Wittenberg zu gewähren. Der Vater der Familie, die aus Georgien stammt, war vor einiger Zeit unter mysteriösen Umständen verstorben, nachdem er nachts mit Brandverletzungen in die Asylbewerberunterkunft heimgekehrt war.

Gegenüber der Ausländerbehörde hatte der Vater angegeben, die Familie stamme aus dem benachbarten Irak, um die Asylaussichten zu verbessern. Nach seinem Tod hat sich die Witwe nunmehr den Behörden offenbart. Ihr droht daher jetzt die Abschiebung.

"Es ist ein Gebot der Humanität, die Familie Khudoyan in Wittenberg wohnen zu lassen. Sie hat gegenüber den Behörden ´reinen Tisch´ gemacht. Falsche Aussagen, die Teil einer Zwangsheirat waren, wie bei Frau Khudoyan, dürfen nicht nunmehr zur Abschiebung führen. Wir wollen ein Bleiberecht für Familie Khudoyan", fasst Dübner die Auffassung der Linksfraktion im Kreistag zusammen.

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