Wohnungsunterbringung widerlegt Unkenrufer
Schindler: Jetzt neue Einwohner zügig in Bildung und Arbeit bringen
Linksfraktion: Wohnungsunterbringung widerlegt Unkenrufer
Schindler: Jetzt neue Einwohner zügig in Bildung und Arbeit bringen
Die Unterbringung von zugewiesenen Asylbewerbern im Landkreis Wittenberg hat sich deutlich entspannt. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag, Jörg Schindler:
"Die meisten Asylsuchenden, etwa ein Drittel, wohnen mittlerweile in der Kreisstadt. Fast 9 von 10 der insgesamt 1.400 Asylbewerber sind anständig in Wohnungen untergebracht. Knapp 200 Plätze in Wohnungen sind noch verfügbar. Die Gemeinschaftsunterkünfte in Coswig und Gräfenhainichen dienen lediglich als Puffer zum Ausgleich bei kurzfristigen Bezugsengpässen. Das ist ein Erfolg des Konzepts des Landkreises, Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen."
"Die Unkenrufer sind damit widerlegt. Tatsache ist: Wir können alle Asylbewerber in Wohnungen unterbringen. Die neue Kenia-Koalition will den Vorrang der Gemeinschaftsunterbringung zugunsten der Unterbringung in Wohnungen streichen. Das begrüßen wir. Nun müssen aber Taten folgen. Wohnungsunterbringung ist der erste Schritt. Jetzt müssen wir unsere neuen Einwohner zügig in Bildung und Arbeit bringen. So schaffen wir das."
Wittenberg, 28.04.2016
Jörg Schindler
Kreistagsfraktionsvorsitzender
