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Breitensport ist die Grundlage für olympische Medaillen

Zu den Äußerungen verschiedener Funktionäre und Abgeordneter zur bisherigen Olympia-Bilanz erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:

Zu den Äußerungen verschiedener Funktionäre und Abgeordneter zur bisherigen Olympia-Bilanz erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:

"Es ist schon bemerkenswert einen Tag nach dem Empfang in London das „schlechte“ Abschneiden der Sportlerinnen und Sportler aus Sachsen-Anhalt zum Hauptthema der Berichterstattung zu machen. DIE LINKE bedankt sich bei den Sportlerinnen und Sportlern, sowie den Trainerinnen und Trainern für die gezeigten Leistungen in Vorbereitung und bei den olympischen Spielen.
Nicht die Leistungen der Sportlerinnen und Sportler und deren Trainerinnen und Trainern sind ausschlaggebend, sondern u.a. solche Entscheidungen, wie die Kürzung der Mittel für die Olympiavorbereitung in der abschließenden Beratung zum Haushalt im Finanzausschuss.

DIE LINKE wird sich einer Ursachenanalyse mit entsprechenden Schlussfolgerungen, nach den olympischen und paralympischen Spielen, nicht verschließen. Dabei sollte u.a. die Wiederzulassung der Talentsichtung an den Schulen, die Unterstützung der Vereine bei der Trainerausbildung, das Bekenntnis zu den Trainerinnen und Trainern der Olympiastützpunkte, sowie zu den Stützpunkten selbst, berücksichtigt werden.
Die Vereine in den Städten und Gemeinden bilden die Grundlage für den Breiten- und Spitzensport. Sie schaffen die Grundvoraussetzungen in der Ausbildung zukünftiger Spitzensportlerinnen und -sportler, mit ihnen müssen die Stützpunktverantwortlichen und Sportschulen enger zusammenarbeiten.

DIE LINKE fordert, dass der Ausschuss für Inneres und Sport im Zusammenhang mit der Diskussion zum Sportfördergesetz auch die Ergebnisse der Analyse diskutiert und daraus realisierbare Schlussfolgerungen zieht."

Magdeburg, 07. August 2012

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