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Fußballcamp nach Drohung abgesagt – Toleranzgrenze überschritten

„Fußballcamp nach Drohung abgesagt. RB-Leipzig-Gegner verhindern Training von Kindern in Halle.“, so ein Beitrag in der heutigen Mitteldeutschen Zeitung. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:

„Fußballcamp nach Drohung abgesagt. RB-Leipzig-Gegner verhindern Training von Kindern in Halle.“, so ein Beitrag in der heutigen Mitteldeutschen Zeitung. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:

„Nun erreicht der Konflikt schon den Kindersport. Es kann und darf nicht hingenommen werden, dass sportliche Rivalität in Hass umschlägt und dadurch die Ausbildung von Kindern versagt wird. Hier müssen LSB, FSA und das Ministerium für Inneres und Sport schnell Handlungsoptionen finden.

Die Fußballvereine Sachsen-Anhalts leisten eine gute Nachwuchsarbeit, man sollte sich mit RB Leipzig an einem Tisch setzten und die Dinge ausdiskutieren. Denn RB Leipzig muss die Arbeit und Talentfindung unserer Vereine respektieren, auch wir in Sachsen-Anhalt brauchen Nachwuchstalente in unseren Vereinen.

Mit aller Härte des Gesetzes muss aber auch gegen die Gewaltandrohenden vorgegangen werden, so etwas hat im Sport nichts zu suchen. Ich hätte nicht gedacht, dass uns die Landtagsdebatte der letzten Woche so schnell einholt.“

Magdeburg, 5. März 2015

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