Landesregierung im Kampf gegen Doping und Manipulation im Sport bisher wenig glaubwürdig
Zur Antwort der Landesregierung zur zukünftigen Finanzierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:
Zur Antwort der Landesregierung zur zukünftigen Finanzierung der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:
"Am 14. November 2013 sagte Sportminister Stahlknecht noch im Landtag, dass auch er es für erforderlich halte, die Nationale Anti-Doping-Agentur finanziell und personell so auszustatten, dass sie ihre komplexen und vielfältigen Aufgaben dauerhaft erfüllen kann. Trotz erheblicher finanzieller Sorgen der NADA lehnte Stahlknecht die immer wieder geforderte höhere Beteiligung der Länder mit dem Verweis ab, dass die Mittelaufwendungen der Länder zur Finanzierung der NADA angemessen sind und keiner Ergänzung bedürfen.
Schaut man auf die jetzt vorliegende Antwort der Landesregierung zur zukünftigen Finanzierung der NADA, ist auch für die nächsten Jahre keine zusätzliche Finanzierung durch die Länder sichergestellt, nachdem das Land Sachsen-Anhalt schon seit 2008 nichts zur Finanzierung der NADA beigetragen hat. Aus Sicht der Fraktion DIE LINKE ist dies politisch unverantwortlich und stellt die Glaubwürdigkeit der Landesregierung im Kampf gegen Doping und Manipulation im Sport grundlegend in Frage.
Somit bleibt die Forderung der Fraktion DIE LINKE gegenüber der Landesregierung sich auf Bundesebene für eine auskömmliche Finanzierung der NADA einzusetzen und entsprechende Landesmittel dafür zur Verfügung zu stellen."
Magdeburg, 12. Februar 2014
