Sportkuratorium am Landtag anbinden
Zur heute veröffentlichten Ankündigung des Innenministers, ein Sportkuratorium in Sachsen-Anhalt ins Leben zu rufen, erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:
Zur heute veröffentlichten Ankündigung des Innenministers, ein Sportkuratorium in Sachsen-Anhalt ins Leben zu rufen, erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:
„Der Idee der Bildung eines Sportkuratoriums in Sachsen-Anhalt kann viel Positives abgewonnen werden. Allerdings sind die bisher dazu bekannten Vorschläge des Innenministers für ein entsprechendes Gremium nicht ausreichend.
Zum einen kritisiert DIE LINKE, dass solche Gremien zur strategischen Beratung vor allen Dingen am Landtag und nicht an der Landesregierung angeschlossen sein müssen. Zum anderen verwundert es, dass auf der Vorschlagsliste des Ministers sowohl der Landessportbund als auch eine Reihe seiner Untergliederungen wie Kreissportbünde oder Fachverbände enthalten sind.
Zweifellos gibt es innerhalb des Landessportbundes eine Reihe von Differenzen. Wenn jedoch die Politik den Landessportbund als Selbstvertretungsorgan des Sportes anerkennt, muss man diesem Selbstvertretungsorgan die Delegierung seiner Mitglieder in ein solches Gremium selbst überlassen.
Traut der Innenminister dies dem Landessportbund nicht zu, sollte man ehrlich sein und ihm auch das Recht auf Selbstvertretung gegenüber der Politik absprechen. Das aber lehnt DIE LINKE ab.“
Magdeburg, 23. April 2012
