Trotz vieler Baustellen - Entwurf des Anti-Doping-Gesetzes ist grundsätzlich zu begrüßen
Am gestrigen Mittwoch stellte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere den Entwurf eines Anti-Doping-Gesetzes vor. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:
Am gestrigen Mittwoch stellte Bundesinnenminister Thomas de Maiziere den Entwurf eines Anti-Doping-Gesetzes vor. Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der Fraktion Uwe Loos:
„Der jetzt vorgelegte Gesetzentwurf ist grundsätzlich als ein wichtiger und richtiger Schritt im Kampf gegen Doping zu begrüßen. Gleichzeitig müssen fehlende Regelungen zur Prävention und zum Jugendschutz ergänzt und die künftige Finanzierung der Nationalen Anti-Doping Agentur (NADA) verbindlich geregelt werden. Hier können die im Antrag „Anti-Doping-Gesetz für den Sport vorlegen“ (BT-Drs. 18/2308) formulierten Überlegungen der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag wichtige Impulse geben.
Zugleich muss es nach Auffassung der Fraktion DIE LINKE gelingen, Doping im Sport als komplexes Problem zu begreifen, welches unter anderem aus hohen, durch die Massenmedien noch verstärkten Erwartungshaltungen, aus der einseitigen Orientierung auf Erfolge, Rekorde und Sensationen, aus politischem Druck auf gemeinnützige Sportverbände, Funktionäre und Trainer sowie aus dem Problemkreis der kommerziellen Strukturen des Profisports resultiert.“
Magdeburg, 13. November 2014
